Nach genau einem Monat in Nepal erlauben wir uns all die Eigenheiten, die dieses Land zu bieten hat, in alphabetischer Reihenfolge darzustellen. Der Eindruck ist natürlich stark von Kathmandu geprägt und ein paar seriöse Informationen sind auch dabei.
Affen: sind überall wo es Grünflächen gibt und klauen einem gerne mal das Essen.
Bauchfrei: ist in Nepal total in Mode, jedoch leider nicht unter gutaussehenden Frauen, sondern unter gutbeleibten Männern wie Frauen – Der gut genährte Bauch wird gerne als Zeichen des Wohlstandes gezeigt.
Chaos: Das einzige Wort, das den Straßenverkehr richtig beschreibt.
Dassain: Das Hindufest Ende September ist in Nepal das wichtigste Festival und ist bekannt dafür dass unzählige Ziegen und Büffel geopfert werden.
Essen: gibt es normalerweise zwei Mal am Tag – Vormittags um 10 und Abends um 6 wird das Nationalgericht Dal Bhat serviert.
Frauen: sind teilweise unglaublich schüchtern und schauen Männer selbst zur Begrüßung nur flüchtig ins Gesicht.
Glocken: Man hört sie überall und zu jeder Tageszeit, denn sie ertönen immer dann, wenn Hindus eine Kleinigkeit den Göttern opfern.
Hanf: wächst in Nepal wie Unkraut an riesigen Sträuchern.
Indischer Einfluss: Er ist unverkennbar in Nepal. Besonders die Medienkultur ist von Bollywood und Co. geprägt.
Ja: wird nicht durch ein Nicken signalisiert, sondern durch Kopfwackeln.
Kalender: Nach dem nepalesischen Kalender schreiben wir das Jahr 2066. Neujahr wird Mitte April gefeiert.
Lamas: sind in Nepal keine spuckenden Tiere sondern buddhistische Gelehrte
Männer: halten oftmals Händchen oder gehen Arm in Arm. Dies ist hier kein Zeichen von Homosexualität, sondern von Freundschaft und Respekt.
Naseputzen: Das Entleeren der Nase und allen anderen verbunden Kanälen erfolgt unter einem lautstarken grrrrrruuuetz pfzt auf die Straße.
Om mani peme hum: Das bekannteste und bedeutendste buddhistische Mantra steht auf Manisteinen, Gebetsmühlen und überall sonst wo noch Platz ist.
Pashupatinath: Am heiligsten Ort der Hindus in Nepal werden Leichen verbrannt und die Asche dem heiligen Fluss Bagmati übergegeben.
Rikschas: findet man eigentlich nur in den Touristenzentren und hört man leicht schon von weiten an deren selbstgebastelten Hupen aus leeren Schampooflaschen.
Sagarmatha: Der nepalesische Name für Mount Everest.
Tiha: Am sogenannten Lichterfest Mitte Oktober werden Gebäude bunt beleuchtet und reichlich Feuerwerk in die Luft geschossen.
Unfälle: passieren trotz des chaotischen Verkehrs in Kathmandu kaum. Es kommt jedoch öfters vor, dass ein Reifen platzt, denn das Profil wird solange abgefahren, bis praktisch nur noch der Schlauch übrig ist.
Vögel: Zu den vielen verschiedenen Arten gesellen sich noch reichlich seltsame „Vögel“ in den Straßen Kathmandus. Hippies, die geistig total abwesend dahinvegetieren gibt es vor allem in der sogenannten „Freak-Street“.
Wandern: Oder Trekking ist nicht nur wunderschön in Nepal, sondern auch einer der Haupteinnahmequellen und für die Wirtschaft Nepals essentiell.
X-Mal: am Tag wird der Strom abgeschaltet. Länge und Dauer hängt stark von der Jahreszeit ab. Der Höhepunkt von nur ein paar wenigen Stunden Strom am Tag ist im Winter.
Yeti: Das Fabelwesen, das angeblich schon Reinhold Messner gesichtet haben soll, lebt irgendwo im Himalaya – zumindest als Mythos.
Ziegenfleisch: ist mit Büffel und Hühnchen das beliebteste und meist gegessene Tier.