Landesnatur
Trotz der relativ kleinen Landfläche (entspricht etwa der Größe Österreichs und der Schweiz zusammen), finden sich in Nepal sämtliche Klima- und Vegetationszonen.
Im Süden entlang der indischen Grenze befinden sich tief gelegene Schwemmgebiete mit tropischen Flusslandschaften und dichtem Dschungel. Nördlich schließt sich das dicht besiedelte Terrai an – die Kornkammer Nepals.
Das Land steigt nun stufenartig an, angefangen bei Hügelketten von 1000m Höhe bis zu Gebirgsketten deren Gipfel bereits die 4000er Marke überschreiten. Dazwischen eingeschlossen sind Täler und Ebenen wie z.B. das Kathmandutal auf etwa 1300m, zu finden. Ansonsten prägen vor allem zahlreiche kleine Dörfer mit den charakteristischen Terrassenfeldern das Landschaftsbild.
Entlang der tibetischen Grenze im Norden Nepals steigt schließlich majestätisch der Himalaya mit den höchsten Gipfeln der Erde auf. Gletscherlandschaften mit kargen Hochgebirgstälern, wie sie aus Tibet bekannt sind, schließen somit das Land ab.
Bei der landschaftlichen Vielfalt ist es natürlich nicht verwunderlich, dass auch die unterschiedlichsten Tiere in Nepal beheimatet sind – Elefanten, Tiger, Nashörner, Schneeleoparden und natürlich das berühmte zottelige Hochgebirgsrind das Yak.
Klimatisch wird Nepal von den Monsunzyklen beherrscht. Von Juni bis September bringt der Sommermonsun überwiegend feuchte Luft vom Indischen Ozean und sorgt so für knapp 90% aller Niederschläge des Jahres. Der Wintermonsun von Dezember bis März hingegen sorgt für trockenkalte Kontinentalluft aus Nordosten. Die ruhigen Zeiten dazwischen mit angenehmen Temperaturen sind deshalb bei Reisenden am beliebtesten.